Blog der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft

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Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.
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Für alle Beiträge behält sich die Deutsche Gemmologische Gesellschaft (Deutsche Gesellschaft für Edelsteinkunde) e.V. sämtliche Rechte vor, insbesondere die des Nachdrucks, der Übersetzung in andere Sprachen und der photomechanischen Wiedergabe. Die veröffentlichten Beiträge stellen – soweit namentlich bezeichnet – die Auffassung der Autoren dar und geben nicht notwendig die Meinung von Herausgeber und Schriftleitung wieder. (Content of this journal may not be reproduced in any form without the permission of the German Gemmological Association. Opinions expressed do not necessarily reflect the views of the Association.)

Die aktuelle Ausgabe von Gemmologie - Zeitschrift der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft e.V. ist für Mitglieder im Online-Archiv abrufbar.

Für alle Interessierten ist das Heft in Druckform bei der DGemG erhältlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

Vorwort zum aktuellen Heft 1/2 Juni 2026

Dr Thomas Lind

Mit dem vorliegenden Heft beginnt der 75. Jahrgang der Zeitschrift Gemmologie der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft.

Unsere Fachzeitschrift „Gemmologie“ verbindet naturwissenschaftliche Fragestellungen, analytische und technische Methoden sowie warenkundliche und wirtschaftliche Themen mit unmittelbarem Bezug zur Edelstein- und Schmuckbranche. Ihre Inhalte reichen von der praktischen Edelsteinbestimmung über Fragen der Farbursachen und der Entstehungsbedingungen von Edelsteinen bis hin zur Erkennung künstlicher Eigenschaftsveränderungen. Weitere wichtige Felder sind die geologische und mineralogische Untersuchung von Edelsteinvorkommen sowie kulturhistorische Aspekte.

Die Beiträge dieses Heftes spiegeln diese verschiedenen Facetten der Gemmologie exemplarisch. Claudio Milisenda stellt erste Untersuchungsergebnisse an kupferhaltigen und nicht-kupferhaltigen Turmalinen aus einem neuen Vorkommen in Äthiopien vor. Diese Ergebnisse zeigen, dass ein signifikanter Anteil dieser Turmaline aufgrund ihrer absorptionsspektroskopischen Charakteristika als Paraíba-Turmaline bezeichnet werden kann.

Ebenfalls aus Äthiopien stammen purpur- bis lilafarbene Chalcedone, über die Henn et al. berichten. Äthiopien hat sich damit in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Herkunftsland zahlreicher Edelsteine entwickelt, von dem wir noch viel hören werden.

Karl Schmetzer beschreibt in seinem Beitrag das Vorkommen, die Gewinnung und Verarbeitung böhmischer Granate, die über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle im Granathandel spielten und zugleich kulturhistorisch von großer Bedeutung sind.

Henn & Schmidt beschreiben eine interessante Spielart des Jaspis aus dem Saar-Nahe-Becken, der unter dem Namen Panthera-Jaspis bekannt ist. Für die Charakterisierung der Farbursachen des Materials kommt die Lichtleitertechnik in Verbindung mit mobilen Spektrometern zum Einsatz, die in jüngster Zeit in der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft zu einer Routinemethode für opake Edelsteine weiterentwickelt wurde.

Einen neuen Blick auf Edelsteine und Edelsteinschliffe eröffnet schließlich Bernhard Weninger mit seinem Artikel über die großformatigen Gemälde geschliffener Edelsteine der amerikanischen Künstlerin Angie Crabtree.

 

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Thomas Lind

Präsident
Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.

 

 

 

 

heft1 2 2021

Inhalt des aktuellen Hefts 1/2 Juni 2026

 

75 Jahre Zeitschrift der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft

C. C. Milisenda und J. Guo
Neues Vorkommen kupferführender Turmaline in Äthiopien

K. Schmetzer
Böhmische Granate - Vorkommen, Gewinnung und Verarbeitung

U. Henn und R. Schmidt
Panthera-Jaspis aus Baumholder

U. HENN, T. DÖBLER, Q. WANG und T. STEPHAN
Purpur- bis lilafarbener Chalcedon aus Äthiopien

Angie Crabtree: Edelsteine auf der Leinwand
Ein Portrait der Künstlerin von B. Weninger

 

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Die Zeitschrift GEMMOLOGIE der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft ist eine technisch-wissenschaftliche Publikation in erster Linie für die Mitglieder der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft.

Sie erscheint seit 1952 in regelmäßigen Abständen, zur Zeit in zwei Doppelheften jährlich, und beinhaltet Artikel über Ergebnisse der Edelsteinforschung und Edelsteinuntersuchung sowie gemmologische Kurzinformationen. Der Bezug der Zeitschrift ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Auf Wunsch kann sie auch im Abonnement bezogen werden.

Einzelhefte oder ganze Jahrgänge, sofern noch lieferbar, können auf Anfrage auch käuflich erworben werden. Bestellung der Zeitschrift über E-Mail: info@dgemg.com
 

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