Blog der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft

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Herausgeber: 
Deutsche Gemmologische Gesellschaft e.V.
Prof.-Schlossmacher-Str. 1
D-55743 Idar-Oberstein

 

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Für alle Beiträge behält sich die Deutsche Gemmologische Gesellschaft (Deutsche Gesellschaft für Edelsteinkunde) e.V. sämtliche Rechte vor, insbesondere die des Nachdrucks, der Übersetzung in andere Sprachen und der photomechanischen Wiedergabe. Die veröffentlichten Beiträge stellen – soweit namentlich bezeichnet – die Auffassung der Autoren dar und geben nicht notwendig die Meinung von Herausgeber und Schriftleitung wieder. (Content of this journal may not be reproduced in any form without the permission of the German Gemmological Association. Opinions expressed do not necessarily reflect the views of the Association.)

Turmaline bilden eine Gruppe von Ringsilikaten mit komplexer chemischer Zusammensetzung und Mischkristallbildung, welche aufgrund ihres außerordentlichen Farbenreichtums bei Edelstein- und Mineraliensammlern sehr beliebt ist. Durch den Einbau verschiedenster Übergangsmetallionen wie z.B. Eisen, Mangan oder Chrom lassen sich nahezu alle Farbnuancen erzeugen, wobei die Varietät Verdelith (Fe-gefärbter grüner Turmalin) am häufigsten bei geschliffenen Turmalinen angetroffen werden kann. Im...

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Als Schmuckstein wurde Prehnit bereits 1860 von dem deutschen Mineralogen Karl Emil Kluge in seinem „Handbuch der Edelsteinkunde“ erwähnt, wobei auch diverse Vorkommen angegeben werden, u.a. in Österreich, der Schweiz, Norwegen, Deutschland (Reichenbach bei Oberstein), Schottland, USA und am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika. „Da der Prehnit eine schöne Politur annimmt, so wird er bisweilen als Schmuckstein verschliffen.“ bemerkt Kluge neben der Beschreibung des Minerals. „Der...

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Kürzlich wurden dem Labor der Deutschen Stiftung Edelsteinforschung einige rote, klar durchsichtige Kristallfragmente mit Gewichten zwischen 0.5 und 4 g. vorgelegt, bei denen es sich angeblich um natürliche Spinelle handeln sollte. Bereits bei Betrachtung unter dem Polariskop konnte man die Identität Spinell ausschließen, da sich die Steine eindeutig als doppelbrechend zu erkennen gaben. Mit Hilfe der mobilen Ramansonde wurde das Material als Korund bestimmt. Unter Vergrößerung waren...

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Kürzlich erhielten die Autoren ein besonderes Zirkon-Katzenauge zur Untersuchung, welches neben einer schwachen Chatoyance (Katzenaugeneffekt) auch ein kräftiges Aventurisieren zeigte (Abb. 1). Zirkon-Katzenaugen werden insbesondere in Sri Lanka gefunden. Viele Exemplare werden erhitzt und sind farblos, grau, bräunlich-gelb, grünlich-gelb oder milchig-weiß. Zum Teil entsteht der Katzenaugeneffekt auch erst durch das Erhitzen. Unerhitzte Exemplare sind zumeist grün, blass grau und...

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Seit geraumer Zeit stößt man insbesondere im Internet immer wieder auf Angebote von sogenanntem „Fire Spinel“ („Feuerspinell“) und erkennt erst bei genauer Durchsicht der Produktbeschreibung, dass es sich nicht um Spinell handelt, sondern um das seltene Mineral Klinohumit. Die Beschreibung umfasst ferner die Legende, dass die leuchtend gelben Edelsteine schon seit Jahrhunderten von den Bewohnern Pamirs als Stücke der Sonne angesehen werden und als Feuerberg bezeichnet wurden. Noch...

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